Der Finanz-Manager
In aller Munde und doch ein unbekanntes Wesen - der “Beruf” des Managers ist von zahlreichen Mythen, viel Halbwahrheiten und einer gehörigen Portion Unwissenheit geprägt.
Wenn man auf die sprachlichen Wurzeln des Wortes Management blickt, so lässt sich der lateinische Ursprung im Deutschen am besten mit “An der Hand nehmen” übersetzen. Andere Menschen “an der Hand zu nehmen” wird gemeinhin als “Führen” bezeichnet und stellt eine der Hauptaufgaben eines Managers dar. Mit erweiterten Kompetenzen und viel Verantwortung ausgestattet ist der Manager als Führungskraft anzusehen. Das ihm entgegengebrachte Vertrauen muss er stetig rechtfertigen.
Sinn und Zweck (fast) jeder Geschäftstätigkeit ist das Erzielen von Gewinnen. Insofern kommt den Finanzen eines Unternehmens besonders große Bedeutung zu. Dieser Punkt wird in Deutschland gerne abgeschwächt oder euphemisiert, da Gewinnstreben - im Gegensatz zu den USA - mit einem “negativen Touch” belegt ist.
Als Vorgesetzter eine unabdingbare Fähigkeit ist der richtige Umgang mit den Mitarbeitern, gemeinhin als Menschenführung bezeichnet. Entscheidende Basis für eine gute Mitarbeiterführung ist ein ausreichendes Maß an sozialer Kompetenz. Die Vermittlung in Konfliktsituationen ist dabei genauso gefragt wie Durchsetzungsfähigkeit.
Im Bereich des Finanzmanagements grundlegend ist die Sorge für ausreichende liquide Mittel zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Zur Invesitition von Finanzierungen werden oft auch Darlehen aufgenommen, aber auch andere Finanzierungsvarianten können in den Überlegungen eine Rolle spielen. In manchen Fällen wird das Finanzmanagement auch an spezialisierte Unternehmensberater “outgesourct”.
Selbstverständlich kann sich ein guter Manager (oder jemand, der es werden will) nicht alle Fähigkeiten durch ein Studium aneignen. Lebenserfahrung, Gelassenheit oder andere verwandte Eigenschaften können nur mit dem Lauf der Zeit wachsen. Ständige Selbstreflektion und eine hohe Lernbereitschaft sind in diesem Zusammenhang unerlässlich. Insbesondere sollte nicht vergessen werden, dass Finanzmanagement in aller Regel nur ein Mittel zum Zweck ist.
Weblinks zum Thema
manager-magazin.de