Fonds machen Verluste
London ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es um das Investieren in Fonds geht. Dort sitzen einige der pfiffigsten Köpfe überhaupt und legen das Geld ihrer Kunden gewinnbringend und rentabel an.
Doch auch die besten und schlauesten können nicht unbedingt das Geschehen beeinflussen. Der November ist ein sehr schwacher Monat gewesen und die Fonds verlieren immer mehr. Der Index hat einen Verlust von 2,78 Prozent. Wenn man die Ursache dafür sucht, gehen die Blicke nach Westen. Die amerikanischen Immobilien- und Kreditmärkte sind starken Schwankungen ausgesetzt, was natürlich auch hier, jenseits des großen Wassers nicht unbemerkt bleibt.
Besonders betroffen bei den verschiedenen Fondsanlagen sind die Hedge-Fonds. Die Manager können mit den Fluktuationen nur schwer umgehen und all ihre fachliche Kompetenz nützt nichts, denn sie erleiden trotzdem Verluste. Auch neue Strategien scheinen nichts zu bringen. Diese beinhalten zum Beispiel, dass nicht mehr so viele Änderungen vorgenommen werden sondern die ursprünglich eingegangene Position auch über einen längeren Zeitraum behalten wird. Schon im August kam es einmal zu einer Flaute, doch diese konnte in den darauf folgenden Monaten weitestgehend stabilisiert werden, bis es nun zu dem erneuten Einbruch kam.
Dennoch sind die Verluste allgemein bei Fonds recht gering. Es ist eine sichere Investitionsanlage. Bei der derzeitigen Situation ist zwar Vorsicht geboten, aber wenn man einen guten Fondsmanager hat, dann wird er im entscheidenden Moment auch die richtige Entscheidung treffen. Wem die Marktlage doch zu unsicher ist, der kann seine Anteile immer noch verkaufen und sein Geld zurückerhalten. Es spricht ja nichts gegen eine erneute Investition, wenn sich die Lage wieder stabilisiert und beruhigt hat.
Weblinks zum Thema
fonds.onvista.de
boerse-online.de