Zahlen mit Kreditkarte macht verschwenderisch

Was vom Grundsatz her den allermeisten Konsumenten ohnehin klar sein dürfte, bestätigte nun eine Studie der Universität New York: Wer mit der Kreditkarte zahlt neigt eher zum Geld ausgeben als bei der Benutzung von “echtem” Geld.

Die Studie der New Yorker Uni umfasste verschiedene Testsituationen, wobei die Ergebnisse des Ganzen unmissverständlich klar machen, dass die Bezahlung mit Banknoten mehr “schmerzt” als die Verwendung von Plastikgeld, Gutscheinen etc.

In einem ersten Teil der Studie wurde 114 Personen ein Restaurant-Menü vorgelegt. Die Testpersonen mussten angeben, wie viel sie für das Essen zu zahlen bereits sind, wobei ein Teil der Testpersonen mit Bargeld bestückt wurde, der andere Teil mit Kreditkarten. Das Resultat unterstreicht die indizierte Aussage, dass die Bezahlung mit Plastikgeld eher zur Verschwendung verleitet als wenn Bargeld benötigt wird.

Eine weitere Testsituation umfasste 28 Testpersonen, welche den Kauf typischer Konsumartikel wie Suppen, Zahnbürsten oder Ketchup teils mit Bargeld und teils über Geschenkgutscheine realisieren sollten. Auch hier zeigte sich, dass der Gutschein in der Tasche wie Spielgeld behandelt wird und der Einkauf dem Betroffenen wesentlich leichter fällt.

Die psychologische Erklärung der beobachteten Phänomene ist primär im Trennungsschmerz beim Bezahlen mit Bargeld zu sehen. Dieser ist bei Kreditkartenbenutzung im Moment des Kaufs nicht in gleichem Maße präsent, da er auf das Ende des Monats bzw. den nächsten Abrechnungszeitraum verschoben wird.

Weblinks zum Thema
focus.de
test.de


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Datum: Dienstag, 9. September 2008 13:26
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Ein Kommentar

  1. 1

    Die Studie bestätigt ja nur das normale Gefühl beim Einkaufen. Als Alternative gibt es die Schufa Kreditkarten, da ist nur soviel an Ausgabe möglich wie vorher auf dem Kartenkonto aufgebucht wurde….

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